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Fledermausschutz

Im Holzwickeder/Schwerter Naturschutzgebiet "Bahnwald" sowie in den Schwerter Ruhrauen im Wassergewinnungsgebiet unterstützen die WASSERWERKE WESTFALEN ein Langzeit-Untersuchungsprogramm über die hier vorkommenden Fledermausarten. Mitglieder des Landesfachausschusses Fledermausschutz im Naturschutzbund NRW untersuchen seit 1987 die Fledermausvorkommen im Kreis Unna.

2003 ergänzte ein Fachbüro die Arbeiten durch Netzfänge, Detektor- und Horchkisteneinsätze im Naturschutzgebiet "Bahnwald" und im Kellerbachtal. Der feuchte Mischwald in der Ruhraue bietet genügend vielfältige Nahrung und natürliche Baumquartiere auch für die Jungenaufzucht von Wasserfledermäusen.

Die Zählungen und Beringungen im "Bahnwald", am "Ruhrfeldgraben", in der "Anreicherung Ergste" und in Westhofen/Wandhofen bei "Haus Ruhr" belegen die große Bedeutung der Ruhr als Leitlinie besonders für wandernde Fledermäuse, wie z.B. Abendsegler und Rauhhautfledermäuse. Sieben Fledermausarten konnten bisher nachgewiesen werden.

Die WASSERWERKE WESTFALEN unterstützen die ehrenamtlichen Arbeiten, indem sie den Zutritt auf das ansonsten für die Öffentlichkeit gesperrte Wasserwerksgelände ermöglichen. Weiterhin beteiligt sich das Unternehmen auch an der Beschaffung von Fledermaushöhlen.